Luisa, wo bist du denn jetzt?

Eigentlich wollte ich in diesen Text ursprünglich mal ganz elegant einsteigen, nach dem Motto: „Ich war am Wochenende aus in Kneipe/Bar XY und da habe ich an der Tür diesen Sticker gesehen…

Die Idee zu einem Luisa-Kommentar kam mir aber ehrlich gesagt bereits im letzten Jahr, als WDR Lokalzeit Münster im Gesichtsbuch ein Video teilte, zu dem mir damals direkt ein paar Kritikpunkte in den Kopf sprangen, die ich damals dort kommentierte und anschließend hier als Entwurf konservierte. Tja nun, und weil ich (und wer mich kennt, weiß das) ja aber nicht allzu oft abends vor die Tür komme und überhaupt in letzter Zeit ja auch recht wenig gebloggt habe, verschwand das Thema dann irgendwie in der Versenkung. Bis ich gestern wieder drüber stolperte, nachdem ich am Wochenende auf dem Kommunikations Barcamp war und Anna Koschinski in der Session „Blog entspannt“ mich – ganz lässig – nebenbei motiviert hat, mich hier wieder ein bißchen aktiver zu geben. Entwurf gelesen und Gedanken immernoch für teilenswert gefunden.

Ich steige jetzt also ein (okay, okay, ich mache weiter – bin ja schon mitten drin im Text) mit:

Das unperfekthaus in Essen, wo besagtes Barcamp stattfand, ist politisch… ähm… recht emanzipiert, würde ich mal sagen. Und die Sticker auf den Klos auch eher feministisch. Ich war an diesem Wochenende also aus und habe diesen Sticker da oben nicht gesehen. Und da frage ich mich, warum denn eigentlich nicht. Und, hoppla, habe doch irgendwie den Eindruck, dass ich mit meiner zurückhaltenden Meinung gegenüber Luisa nicht ganz allein dastehe.

Zuerst aber, für die, die Luisa vielleicht noch nicht kennen und auf die ganzen Links in diesem Text noch nicht klicken mochten (lohnt sich aber – ehrlich!), eine kleine Zusammenfassung, was Luisa soll und was sie leisten kann:

„Ist Luisa da?“

2016 vom Frauennotruf Münster nach dem englischen Vorbild „Ask for Angela“ ins Leben gerufen, ist die Idee, dass Frauen, die von Männern beim Feiern belästigt wurden und denen es unangenehm ist, in direkten Worten um Hilfe zu bitten, so die Möglichkeit bekommen, das diskret und unauffällig zu tun. Die Aktion wurde von den Gastronomietreibenden auch recht gut angenommen, so dass die Angestellten vor und hinter den Theken geschult sind, wie sie in so einer Situation reagieren sollen, um den Frauen zu helfen (Zitat: „Die MitarbeiterInnen können der Frau, je nach deren Bedürfnis, einen sicheren Platz anbieten, ein Taxi rufen und sie hinausbegleiten und/oder gegebenenfalls die Polizei rufen. Es soll sichtbar werden: Hier ist kein Platz für sexualisierte Grenzverletzungen“), und sie ist inzwischen nicht nur in Münster, sondern in vielen Städten relativ weit verbreitet.

So weit, so (un)gut.

Einmal abgesehen davon, dass der Mensch hinter der Theke auf diesen Code vielleicht besser reagieren kann, weil er die Notlage der Frau dadurch, dass er darauf geschult ist, schneller realisiert – was bringt es, wenn die betroffene Frau „dezent zum Taxi begleitet wird“, wie es im WDR Beitrag heißt?! Dieser Ansatz impliziert – und das unterstellen dann auch tatsächlich diejenigen, die PRO Luisa argumentieren: „Die meisten wollen dann nicht weiterfeiern, sondern einfach nur nach Hause.“ (O-Ton WDR Lokalzeit Münsterland im Gesichtsbuch) – Ernsthaft? Deutschlands Amüsiermeilen wären urplötzlich wie leergefegt, wenn „die meisten“ einfach nur nach Hause wollten. Ganz unempirisch behaupte ich, die meisten Frauen erleben das, ärgern sich und feiern weiter. Weil es der Lebenswirklichkeit von Frauen entspricht. Genau daran störe ich mich persönlich bei der Luisa-Aktion: Es wird einfach mal impliziert – und damit geworben – die belästigte Frau möchte nach Hause (zu gehen haben). „Luisa“ impliziert, dass das der richtige Weg wäre. „Ist Luisa hier?“ wirbt nicht in erster Linie damit, dass der Typ vor die Tür gesetzt wird – und der Frau ggf. ein Taxi gerufen. „Luisa“ wirbt, dass der Frau ein Taxi gerufen wird und auf den Stickern, die in den Damentoiletten prangen, heißt es eben nicht „Der Belästiger wird vor die Tür gesetzt“. Ich finde es einfach den falschen Ansatz, wenn dann die Frau „dezent zum Taxi geleitet wird“, statt dass direkt gesagt wird, dass der Typ rausfliegt. Erst wird sie dämlich angemacht, dann ist sie auch noch diejenige, für die die Party beendet zu sein hat. Platt ausgedrückt: Hauptsache die Frauen verharren schön weiter in der Opferrolle. „Du bist belästigt worden? Dann geh halt, wenn’s dich stört, dass dir ein Mann ja bloß ein Kompliment machen wollte.“ Yeah, ich weiß, dass es so nicht gemeint ist. So wird die Frau aber doppelt zum Opfer und sie wird in die Opferrolle gezwungen: Was ensteht denn für ein Denkmuster in den Köpfen, wenn es auf den Plakaten und Stickern in allen Kneipentoiletten Münsters und anderswo so transportiert wird?

Den Fokus vom Opfer auf den Täter legen!

Die Aktion „Ist Luisa da?“ wird gelobt, weil sie die Belästigung von Frauen ins Bewusstsein brächte und Hilfestellung möglich macht, heißt es. Besser  wäre es meiner Meinung nach, die Frauen zu ermutigen, dass sie auch – und gerade – nach einem solchen Erlebnis das Recht haben, weiter zu feiern, ohne schlechtes Gewissen, ohne Schuldgefühl, weil „ihretwegen der Typ rausgeflogen ist“. Richtig wäre es, wenn auf den Herrentoiletten Sticker kleben würden: „Wer (Frauen) belästigt, fliegt raus!“ Und das Argument, die Herren der Schöpfung, die bisher kein Respekt vor dem weiblichen Geschlecht zeigten, würden dies durch Luisa tun… äähm… Die Plakate hängen auf den Frauenklos. Ich sags nur…

Empowerment geht anders!!

Dass Luisa von den Frauen nicht bzw. fast nicht genutzt wird, zeigt denn nicht nur der Fernsehbericht („der Code kam bislang nicht zum Einsatz“), sondern auch das Feedback aus anderen Städten. Heißt das, dass es in den teilnehmenden Kneipen keine sexuelle Belästigung gibt, oder das „Luisa“ bei den Opfern dann eben doch nicht so gut ankommt?!

Ich glaube ja eher letzteres. Und du?!

… möchte jemand da zufällig hin?

„… möchte jemand da zufällig hin?“ stand Anfang März in meiner Timeline beim Gesichstsbuch zu lesen. Meine Freundin Diana hatte den Link zu einem Barcamp in Essen geteilt. Thema: Kommunikation. Spannend fand ich. Kongresse, Seminare, Fortbildungen – alles Veranstaltungen, die ich ausgesprochen gerne besuche. Mit Barcamps hatte ich bisher noch keine Erfahrungen gemacht. Und Kommunikation ist ein Thema, dass mich nicht nur wegen meiner Tätigkeit als Beraterin brennend interessiert. Und das sich aus dem Facebookpost ergebende Gespräch zeigte dann auch gleich, wie wichtig genaue Ausdrucksweise in der Kommunikation ist:

Ich: „Klingt interessant. Ganzes Wochenende oder nur einen Tag?“
Sie: „Kann man sich aussuchen.“
Ich: „Ja, hab ich gesehen. 🙂 ich präzisiere meine Frage: Möchtest du nur einen Tag hin oder das ganze Wochenende?“
Sie: „Anne, ein Tag würde mir reichen.“

Kristina, eine weitere Freundin von Diana, klinkte sich mit ein und nach einigem Geschreibsel entschieden wir drei uns, nur den Samstag hinzufahren. Ja, und gestern war es dann soweit.

Nach kleinen Startschwierigkeiten, verursacht durch die Deutsche Bahn, die einfach mal vergessen hatte, am Bahnsteig darüber zu informieren, dass unser Zug aus einem anderen Gleis abfahren würde (Kommunikation ist alles!), kamen wir trotzdem noch recht pünktlich in Essen im unperfekthaus an (eine äußerst geniale Location, nebenbei bemerkt) und hatten sogar noch Zeit, uns in aller Ruhe am Frühstücksbuffet zu bedienen, bevor das Barcamp Kommunikation 2019 dann mit 40 Teilnehmern startete und 8 Stunden geballte Informationen folgten.

Viele spannende Themen wurden von den ganz unterschiedlichen Teilnehmern angeboten und spontan entschloss ich mich, eine Frag mich! – Runde zum Thema Attachment Parenting und gewaltfreie Kommunikation mit Kindern anzubieten, für die auch ein paar Leute (ich präzesiere: Mütter – obwohl auch einige Väter anwesend waren) Interesse bekundeten. Eigentlich hätte ich das gerne schon am Vormittag hinter mich gebracht, es kollidierte dann aber mit einem Vortrag über Spiritualität (was übrigens herzlich wenig mit Esoterik zu tun hat, sondern viel mehr mit Selbstwahrnehmung, aber dazu ein andernmal vielleicht mehr), den ich gerne selbst besuchen wollte, so dass ich mein Angebot auf den späten Nachmittag verschob. Am Ende kam dann leider doch nur eine der Frauen zu meiner Fragerunde und wir beschlossen, statt dessen zu „Blog entspannt“ zu gehen. Ich war aber, ehrlich gesagt, gar nicht so furchtbar unglücklich darüber, weil ich aus Annas Vortrag ganz viel gezogen habe – nicht so sehr grundsätzlich neue Informationen, aber doch den Schubser, hier auch mal wieder aktiver zu werden – danke, Anna!

Was habe ich außerdem mitgenommen? Inhaltlich nicht viel Neues, nein. Was mich aber in keinster Weise enttäuscht hat. Zum Einen liegt es in der Natur der Sache, dass bei der Kürze der Sessions Themen immer nur kurz angerissen werden können – was einem aber durchaus Impulse liefert, den einen oder anderen Punkt später noch selbst zu vertiefen. Zum Anderen ist Kommunikation ein Thema, für das ich mich schon seit Jahren begeistere, so dass ich schon recht viel Vorwissen mitbrachte. Was ich aber durchaus mitnehmen konnte, war zum einen das Gefühl mich bestärkt zu fühlen, dass ich  meine Beratungstätigkeit für euch in der nächsten Zeit weit über das Thema Stoffwindeln hinaus erweitern kann und möchte. Außerdem haben mich ganz viele Menschen sehr beeindruckt durch ihr Tun, weil sie sich auf diesem Barcamp ihren Ängsten gestellt haben und dadurch weit über das Bild hinaus gewachsen sind, dass sie zuvor von sich selbst gemalt haben. Chapeau, Sebastian und Kat! (Und vielleicht schreibe ich in den nächsten Tagen noch darüber.)

Und über mich habe ich auch noch einiges heraus gefunden:

– Obwohl ich immer sage, ich finde Schubladendenken blöd, tendiere ich genauso wie alle anderen dazu, Menschen hinein zu stecken. Ich kann sie aber genauso schnell wieder raus holen.
– Ich muss üben, auch einfach mal nichts zu sagen. Ich gebe zu fast allem meinen Senf ab – meist zwar relativ eloquent – aber ich will für mich lernen, dass Schweigen mir nicht weh tut.
– Ich habe mehr innere Stärke, als ich dachte. Früher hätte ich mich sehr zurückgewiesen gefühlt, dadurch dass dann doch (fast) niemand zu meiner Fragerunde kam. Aber tatsächlich war es für mich vollkommen ok, dass mein Thema für die anderen Teilnehmer zu speziell und damit nicht so interessant war wie andere Themen.

Was mir in dem Zusammenhang jedoch aufgefallen ist: Durch fast alle Sessions, die ich besucht habe, zog sich ein kleiner roter Faden – unsere Angst vor Ablehnung durch andere in der Kommunikation, die immer geprägt ist durch die Glaubensgrundsätze, die wir uns als Kind aneignen.  Weshalb ich nächstes Jahr das Thema erneut anbieten werde – diesmal aber (und danke Diana, für den Austausch mit dir auf der Rückfahrt und die Inspiration!) das ganze thematisch enger gefasst: Grundsteinlegung für gelungene Kommunikation im Erwachsenenalter – GFK mit Kindern.  Denn dass ich nächstes Jahr wieder teilnehmen werde, das ist klar. Dann aber an beiden Tagen!

Hoch die Tassen!

Ist wirklich schon wieder Weiberfastnacht? Ich bin ja nicht so unbedingt der Karnevalsfan. Gar nicht mal, was das Verkleiden angeht. Aber diese Massenbesäufnisse, die gruseln mich schon ein bißchen. Karneval, Oktoberfest, Bullenball… Nee, nicht meins! Wobei ich auch ganz gerne feiern gehe. Aber als stillende Mama fragt man sich dann ja erstmal: Darf ich das jetzt überhaupt?

Beim Krieger stand das Thema Alkohol und Stillen gar nicht zur Debatte. Da ich ihn ja sowieso nur sehr kurz gestillt habe und in der Zeit auch nicht auf irgendwelche Parties wollte, habe ich mir da überhaupt keine Gedanken drum gemacht. Als beim Lüff dann aber ein Ende der Stillbeziehung nicht absehbar war, und ein Abstillen, selbst wenn ich gewollt hätte, gar nicht ohne weiteres möglich gewesen wäre, wollte ich trotzdem auch mal wieder ausgehen. Man ist ja auch noch Mensch, neben dem Mutterdasein. Ich gehöre jedenfalls nicht zu den Frauen, die im Betüdeln ihres Nachwuchses die totale Erfüllung finden. So ein bißchen was an sozialen Kontakten fernab der Familie darf es schon sein. Selbst wenn ich nicht mehr die Partyhummel von früher bin (gehöre ja auch schon nicht mehr zum jüngsten Semester, auch wenn mir diese Tatsache manchmal hart abgeht), so hin und wieder schwing ich doch ganz gerne mal das Tanzbein und lehne nicht jeden Grund zum Feiern gleich kategorisch ab. Und wenn ich auch durchaus ohne Alkohol in der Lage bin, meinen Spaß zu haben, finde ich eigentlich nicht, dass man sich selbst als Mutter zur absoluten Askese verdonnern muss.

Bei mir stellte sich die Frage, ob ich „das“ jetzt darf, vor ziemlich genau drei Jahren. Das Lüff hatte grade ihre ersten Geburtstag gefeiert, da stand schon die nächste Party an. Meine Freundin feierte ihren Geburtstag. Und weil Karneval war, und sie aus rheinischen Gefilden stammt – wie kann es anders sein – natürlich verkleidet. Und natürlich würde auch getrunken werden. Und ich fragte mich: Als was verkleide ich mich bloß? Uuuund habe ich Lust, als einzige nüchtern zu sein? Nein. Ich hatte Lust, auch was zu trinken! Aber deswegen Abstillen? Die damit zusammenhängende Problematik habe ich ja schon erwähnt.

Aber jetzt mal echt: Stillen und Alkohol – geht das überhaupt? Meine Freundin – selbst stillende Mama – meinte: „Klar! Wenn man nicht zu viel trinkt und gewisse Zeitabstände beachtet, dann sitzt auch mal ein Gläschen drin!“ Ich wäre nicht ich, wenn ich es jetzt nicht ganz genau hätte wissen wollen. Also fing ich an zu recherchieren. Und fand heraus, dass es tatsächlich geht. In einer Studie des Bundesinstitut für Risikobewertung steht sogar:

„Als Ergebnisse sind folgende Befunde festzuhalten: Nach Trinken eines Viertelliters Wein (12,5 Vol.-% Alkohol) über 30 Minuten ergibt sich etwa 40 Minuten nach Beginn des Trinkens eine maximale Blutalkoholkonzentration der stillenden Mutter von 0,63 g/l (entspricht 0,59 Promille). Wenn das Stillen unmittelbar im Anschluss an die Alkoholaufnahme erfolgt, beträgt die maximale Alkoholkonzentration im Neugeborenen 0,003 g/kg KG (entspricht 0,0028 Promille) nach der ersten und 0,0035 g/kg KG (entspricht 0,0033 Promille) nach der zweiten Stillmahlzeit (Stillvorgänge alle zwei Stunden). Bei dem drei Monate alten Säugling (Stillen alle drei Stunden: höheres Stillvolumen) lag die maximale Alkoholkonzentration nach der zweiten Stillmahlzeit bei 0,004 g/kg KG (entspricht 0,0038 Promille). Das Trinken von 0,1 l Sekt über 30 Minuten, von 0,5 l alkoholfreiem Bier (≤ 0,5 Vol.-% Alkohol), Saft (≤ 0,08 Vol.-% Alkohol) oder NullkommaNull-Bier (0,01 Vol.-% Alkohol) ergeben wegen der deutlich geringeren Alkoholmengen im Vergleich zu 0,25 l Wein niedrigere Spitzenkonzentrationen im Blut der Mutter.
[…]
Die Gabe eines pflanzlichen Arzneimittels in der vom Hersteller angegebenen Dosierung führt zu einer maximalen Alkoholkonzentration von 0,015 g/kg (0,014 Promille) beim Neugeborenen (3 x 5 Tropfen) und von 0,015 g/kg (0,014 Promille) beim drei Monate alten Säugling (3 x 10 Tropfen) und erreicht damit deutlich höhere Blut- und Gehirnkonzentrationen als bei Aufnahme von Alkohol über Muttermilch.“

Das bedeutet im Umkehrschluss: Wenn ich bereit bin, meinem Stillkind ein Medikament zu geben, das Alkohol enthält, ihm nach Beikoststart Banane, Milchschnitte (ja, meine Kinder dürfen, mögen sie aber nicht) oder Apfelsaft gebe, dann muss ich nicht zwingend auf Alkohol in der Stillzeit verzichten. Und theoretisch wären sogar ein-zwei Gläser mehr drin, wenn man mal die Blutalkoholwerte beim Kind zwischen beschwipster Mutter und Arzneimittel vergleicht. Um letzteren Wert zu erreichen, müsste ich mir schon ganz schön einen Ansäuseln. Wenn ich dann an den nächsten Morgen denke… Näh! Da halte ich mich nicht nur wegen des Stillens zurück, sondern es reicht der Gedanke, verkatert zwischen den Kinden sitzen zu müssen, die bestimmt keine Rücksicht auf Mamas Helm nehmen.

Und bevor irgendwelche Moralapostel jetzt meinen, das wäre meine Ausrede, mich ständig hemmungslos zu besaufen: Nein. Während der Schwangerschaft und mit voll gestilltem Kind (Achtung, Wortwitz: Voll gestilltes Kind *harr harr*) war Alkoholkonsum immer tabu. Aber ich habe für mich entschieden, dass ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich mir hin und wieder mal einen Tropfen gönne.  Und Abstillen muss deshalb schon lange nicht sein. In diesem Sinne, ob Sekt oder Selters:

Hoch die Tassen!

Miau! Ich habe mich übrigens als Katze verkleidet. Kratzbürstig wie ich bin.